JOT:CAST

In diesem Podcast kommen Menschen zu Wort, die im Profit- und Non-Profit-Bereich mit Kommunikation, Public Relations und Medien zu tun haben. Ein Schwerpunkt: der Bildungssektor.

Interview mit Prof. Dr. Thomas Breyer-Mayländer zu Medienwandel, Journalismus und schulischer Kommunikation

"Das Netflix-Abo überlasse ich meinen Töchtern"

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Folge drei von jot:cast ist erschienen. Hierin spricht Jan Schütte (js:kommunikation) mit Professor Dr. Thomas Breyer-Mayländer, seit 2001 Professor für Medienmanagement an der Hochschule Offenburg und dort seit 2011 Prorektor für Marketing und Organisationsentwicklung. Er forscht unter anderem zu digitaler Transformation, Medienökonomie und Medienkonvergenz, Unternehmenskommunikation sowie Schulmarketing. Zudem leitet er das Steinbeis-Beratungszentrum Leadership in Science and Education. Vor seiner Zeit an der Hochschule war er einige Jahre in der Zeitungswirtschaft tätig. Breyer-Mayländer ist seit vielen Jahren Autor für "Öffentlichkeitsarbeit macht Schule", dem im Verlag WoltersKluwer Deutschland erscheinenden Loseblattwerk (Herausgeber: Jan Schütte & Gerhard Regenthal).

Im Podcast erzählt der Experte, warum die "häusliche Bandbreite" zur Zeit des coronabedingten Lockdowns im Bildungssektor so wichtig war, vor welchen Herausforderungen Medienlandschaft und Journalismus im digitalen Zeitalter stehen und warum in Schulen "digital first" nicht per se Strategie interner und externer Öffentlichkeitsarbeit sein sollte. In puncto Krisenkommunikation unter Corona stellt Thomas Breyer-Mayländer vielen Bildungseinrichtungen indes ein gutes Zeugnis aus: "Die haben sich in vielen Fällen besser behauptet  als teilweise die Verwaltungsseite, die wiederum dadurch geprägt war, dass die Politik schwierige Vorgaben gemacht hat", lautet das Fazit des 48-Jährigen, der sich ehrenamtlich im Vorstand der Bildungsregion Ortenau engagiert.

Interview mit Philippe Wampfler, Lehrer, Dozent und Medienexperte

Was die Umstellung auf digitalen Unterricht mit einer "Kanutour" zu tun hat.

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In der zweiten Folge von jot:cast kommt der Schweizer Lehrer, Uni-Dozent, Buchautor und Medienexperte Philippe Wampfler zu Wort. Im Gespräch mit Jan Schütte (js:kommunikation) erzählt der Pädagoge, der an der Kantonsschule Enge in Zürich arbeitet, wie sich Corona auf die (Krisen-)Kommunikation und die Digitalisierung ausgewirkt hat bzw. auswirkt - sowohl an seiner Schule, als auch im Bildungssystem: Warum er denkt dass Schule trotz Zuhause-Unterricht noch nie so weit von Digitalität entfernt war wie heute, andererseits die Bereitschaft vieler Lehrkräfte zum Einsatz von Online-Tools für den Unterricht gestiegen ist. Was er meint, wenn er die zwangsweise Umstellung auf digitalen Unterricht mit einer "Kanutour" vergleicht, die das Bildungssystem nachhaltig stärken kann. Und welche Perspektive er für eine neue Form "hybrider" Prüfungskultur hat. Philippe Wampfler, vielen auch durch seine Social-Media-Präsenz und Aktivitäten im Netz bekannt, liefert in 40 kurzweiligen Minuten Antworten.

Interview mit Timo Off, Schulleiter der Gemeinschaftsschule Nortorf

Über Learnings aus dem Lockdown und schulische Krisenkommunikation

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Herzlich willkommen zu jot:cast! In diesem Podcast lasse ich (Jan Schütte, js:kommunikation) Personen zu Wort kommen, die in unterschiedlichen Jobs Kommunikation, Public Relations und Medien gestalten oder Entwicklungen auf diesen Feldern beobachten. Das Spektrum kann vom Non-Profit-Sektor bis zum Unternehmen reichen. Einer der Schwerpunkte wird auf dem Bildungssektor liegen, in dem ich seit mehr als zehn Jahren Schulen in puncto Öffentlichkeitsarbeit berate und begleite.

In der ersten Folge spricht Timo Off, Schulleiter der Gemeinschaftsschule Nortorf (Schleswig-Holstein) über die interne und externe Kommunikation in der Corona-Krise. Hören Sie hier, warum er vorn auf der Deutungswelle schwimmen will, wie der Spagat zwischen Top-Down-Kommunikation und digitalem Freestyle aussieht und was er bisher aus der Krisenkommunikation gelernt hat.