JOT:CAST

In diesem Podcast kommen Menschen zu Wort, die im Profit- und Non-Profit-Bereich mit Medien arbeiten: gestaltend, vermittelnd, forschend. Im Fokus: Bildung, Medienwandel, Journalismus.

Im Gespräch mit Domink Allemann, Berater und Mitinhaber bei Bernet Relations

"Das Public in Public Relations mutet langsam etwas altbacken an"

Diese Folge hören oder downloaden bei:

Wer wissen möchte, was hinter dem Kürzel „AGABU“ steckt, sollte in Folge 11 von jot:cast reinhören. Dort ist Dominik Allemann zu Gast. Der Kommunikationsexperte ist seit 17 Jahren für Bernet Relations aktiv. Seit 2013 ist er Mitinhaber und Geschäftsführer der Agentur mit Sitz in Zürich und Bern - in diesem Jahr feiert sie ihr 30-jähriges Bestehen. Im 45-minütigen Podcast spricht Allemann über Erfahrungen, Entwicklungen und Empfehlungen im großen Kosmos der Kommunikation. Als Berater für Unternehmen und Non-Profit-Organisationen fühlen er und sein Team sich im Analogen wie Digitalen, im Strategischen wie Operativen gleichermaßen zuhause. Im Gespräch mit Jan Schütte geht Dominik Allemann auch auf die Herausforderungen für Schulen und Hochschulen ein, zwischen diesen Bereichen einen passenden Mix zu entwickeln. Auch zu den Buzzwords Agilität, Storytelling und Newsroom fällt ihm einiges ein. Wenn der 47-Jährige nicht auf dem Bürostuhl sitzt, wirft er sich am liebsten in den Sattel und fröhnt seiner sportlichen Leidenschaft, dem Rennradfahren. Das könne er nicht besonders schnell, dafür aber umso länger, wie er sagt. Zum Beispiel bei seinen ganz persönlichen „#11days“, die ihn an Orte ziehen, „wo es nicht mehr weitergeht“ …

Dominik Allemann im Netz:

www.bernet.ch

https://www.linkedin.com/in/dominikallemann/

https://twitter.com/dominikallemann

https://www.instagram.com/dominik_allemann

 

 

Interview mit Lehrerin Kerstin Schröter über "Journalismus macht Schule" sowie medienpädagogische Erfolge und Wünsche

"Fake News kann man in jedem Unterrichtsfach thematisieren."

Diese Folge hören oder downloaden bei:

In Ausgabe zehn von jot:cast stellt die Hamburger Lehrerin Kerstin Schröter "Journalismus macht Schule" vor. Sie engagiert sich für das bundesweite Projekt, das unter anderem zum Tag der Pressefreiheit prominente Journalist*innen wie Mai Thy, Caren Miosga oder Ingo Zamperoni in Schulklassen vermittelt. Zudem bildet sie Kolleginnen und Kollegen sowie Eltern im Bereich Medienpädagogik aus und fort. Das hat seinen guten Grund, denn in ihrem ersten Berufsleben war Kerstin Schröter acht Jahre als freie Journalistin für Radio und Zeitung tätig. Ihre Kompetenz hat sie zusammen mit anderen Lehrkräften auch in den inhaltlichen Aufbau des digital.learning.lab eingebracht, einem offenen Online-Kompetenzzentrum für die digitale Unterrichtsgestaltung.
Was es mit "Journalismus macht Schule" auf sich hat, wie sie erfolgreich journalistisches Arbeiten als Unterrichtsmethode einsetzt und warum man Fake News in jedem Schulfach bereits ab der Grundschule thematisieren kann, erzählt sie im Podcast. Des Weiteren spricht Kerstin Schröter über Aha-Effekte bei Schülerinnen bei Schülern in puncto Urheberrechte und ihre Unterrichtspläne für einen Medienkompetenz-Podcast gemeinsam mit dem Bürgersender TIDE und dem Hamburger Datenschutz.

Kerstin Schröter im Netz:

Digitale Lernideen und Journalismus als Unterrichtsfach

Interview zum Tag der Pressefreiheit "Journalismus macht Schule" im Deutschen Schulportal

Interview auf Deutschlandfunk Kultur

Gastbeitrag zu "Journalismus macht Schule" in der ZEIT

"Journalismus macht Schule"

 

Interview mit Hochschullehrer Prof. Jan Krone über Medienwandel, Medienökonomie und Journalismus in digitalen Zeiten

"85 Prozent des Medienwandels sind gelaufen"

Diese Folge hören oder downloaden bei:

Herzlich willkommen zu Folge Nummer neun von jot:cast, diesmal mit Dr. Jan Krone. Er hat eine Professur am Department Medien & Digitale Technologien der Fachhochschule St. Pölten in Niederösterreich. Zudem ist er stellvertretender Vorsitzender von CARTA, einem renommierten Blog für Politik, Kultur, Ökonomie und Theorie. Gemeinsam mit seinem Hochschulkollegen Dr. Tassilo Pellegrini hat Jan Krone 2020 ein Schwergewicht im besten Wortsinne produziert, nämlich das „Handbuch Medienökonomie“. Es umfasst 2 Bände in 64 Kapiteln mit mehr als 1.600 Seiten.
Im Gespräch mit Jan Schütte erzählt er aber nicht nur über Idee, Inhalt und Entstehung dieses Buches. Jan Krone geht auch auf den Medienwandel, die Medienlandschaft und die Medienaufsicht ein. Außerdem spricht der Hochschullehrer über journalistische Arbeit im Umbruch und macht in diesem Kontext keinen Hehl aus seiner kritischen Haltung zu Social Media und Künstlicher Intelligenz. Und all das mit kernigem norddeutschen Akzent eines nach dem Abitur in Hamburg ausgebildeten Überseespeditionskaufmanns ...

Prof. Dr. Jan Krone im Netz:
https://mb.fhstp.ac.at/team/jan-krone

 

Interview mit Schulleiter Timo Off über neue Kommunikationswege, #einjahrdistanzlernen und was nach Corona bleibt

"Schule ist weniger Lernort als behauptet und mehr sozialer Ort als geahnt"

Diese Folge hören oder downloaden bei:

Eine Schule aus dem Homeoffice leiten? Das geht, sagt Timo Off in der achten Ausgabe von jot:cast. Der Schulleiter der Gemeinschaftsschule Nortorf (Schleswig-Holstein) war schon Gesprächsgast bei der Premiere dieses Podcasts im Frühjahr 2020 und hat über den ersten Lockdown an der Schule und die Folgen für die interne und externe Kommunikation erzählt. Grund genug also für ein kleines Update durch Timo Off unter der Frage, was sich in den vergangenen zwölf Monaten getan hat zwischen Klassengemeinschaften und Krisenkommunikation, zwischen Lernplattformen und Lüftungskonzept und zwischen Videokonferenzen und Virusinzidenz. Im Gespräch mit Jan Schütte berichtet Timo Off über seine Erfahrungen und Beobachtungen in dem von Corona diktierten Schulalltag - und mit welchen Kommuniaktionskanälen und -routinen die Schule dem Ausnahmezustand trotzt. Was es mit Medien-Montagen, Denk- und Beratungspausen sowie den "guten Nachrichten der Woche" auf sich hat, klärt der Schulleiter im jot:cast auf. Und als Kieler wagt Mathematiklehrer Off auch eine Prognose, ob Holstein oder der HSV den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga schafft ...

Timo Off und seine Schule auf Twitter:

@T_Off

@gems_nortorf

 

Interview mit Sportjournalist Frank Heike über eine Handball-WM mit Hürden, Bezahlschranken im Netz und Grenzen der Freiberuflichkeit.

"Was online ist, darf nichts kosten - diese Denke ist leider weit verbreitet"

Diese Folge hören oder downloaden bei:

Herzlich willkommen zu Folge sieben von jot:cast, diesmal mit dem Sportjournalisten Frank Heike. Der 51-Jährige arbeitet seit 1999 für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, erst als festangestellter Redakteur und seit 2005 als freier Mitarbeiter in Hamburg. Auch wenn für ihn das Homeoffice schon lange vertraute Job-Umgebung ist, so betrat er kürzlich Neuland: Als Reporter begleitete er die Handball-WM in Ägypten im coronabedingten Distanzmodus – und erlebte dabei journalistische Grenzen.
Seiner Anerkennung für den WM-Titel Dänemarks tat das aber genauso wenig Abbruch wie seiner Begeisterung über die redaktionellen Kreativschübe bei der FAZ in der ersten Phase der Pandemie. Verändert hat sich in den Augen von Frank Heike aber auch schon vorher einiges bei dem renommierten Blatt und in der Medienlandschaft. Über die Rolle von Online-Journalismus, Bezahlschranken, der „Währung“ Print sowie das Verhältnis von Journalismus und PR spricht der gebürtige Flensburger im jot:cast. Zudem erzählt er Jan Schütte, was es mit seiner persönlichen „Aufstellung“ in der „Medienmannschaft“ auf sich hat. Ach ja, und natürlich auch, mit welchem Thema er 1997 als FAZ-Volontär seine journalistische Karriere begann …

Frank Heike im Netz:

Linkedin: https://www.linkedin.com/in/frank-heike-7868821b8/

Interview mit Gymnasiallehrerin Julia Hastädt über schulische Öffentlichkeitsarbeit und digitales Lehren und Lernen

"Das Geheimnis unseres Instagram Accounts sind unsere Schülerinnen und Schüler"

Diese Folge hören oder downloaden bei:

Harley, Hashtag, … Hastädt! Herzlich willkommen zur sechsten Folge von jot:cast, in der Julia Hastädt zu Gast ist. Die Lehrerin für Sozialkunde und Geschichte unterrichtet seit 2016 am John-Brinckman-Gymnasium in Güstrow (Mecklenburg-Vorpommern) und ist dort zudem verantwortlich für die Medienbildung und die Schul-Website. Die begeisterte Social-Media-Nutzerin ist bei Twitter und Instagram unter dem Namen „@medien_lehrerin“ zu finden. Wenn ihr dann noch Zeit bleibt, bietet sie Vorträge und Workshops zum Thema digitales Lehren an.  Was die leidenschaftliche Motorradfahrerin über die Entwicklungen in der (Online-) Öffentlichkeitsarbeit ihrer Schule, die Wechselwirkungen zwischen privater und dienstlicher Kommunikation und über die durch Corona gerade intensiv diskutierte Digitalisierung in Schule denkt, erzählt sie Jan Schütte im Gespräch.

Interview mit Sportjournalistik-Professor Thomas Horky über den Wandel professioneller Rollen, studentischer Interessen und medialer Inszenierung

"Sportjournalismus ist vom Außenseiter zum Seismographen der Medienlandschaft geworden."

Diese Folge hören oder downloaden bei:

In dieser fünften Folge von jot:cast ist Thomas Horky zu Gast, seit 2009 Professor für Sportjournalistik an der Macromedia Hochschule in Hamburg. Dort nimmt er die Entwicklungen der Sportpublizistik wissenschaftlich unter die Lupe und bildet auch den sportjournalistischen Nachwuchs aus. Im rund 40-minütigen Podcast spricht Horky über Lehren und Studieren in Zeiten der Pandemie, über Qualitätskritik am Sportjournalismus und die Entgrenzung von Medien und Public Relations. Wie seine eigene sportjournalistische Vergangenheit und die tiefen Einblicke in den US-amerikanischen und chinesischen Mediensport seine Arbeit prägen, klärt er im Gespräch ebenso auf wie die Frage, warum eSports immer mehr zum Massenphänomen wird. Apropos Massen: Am Schluss der Folge stellt sich Thomas Horky noch einem kleinen Zitate-Quiz rund um "König Fußball".

Interview mit Sportveranstalterin Martina Kostro über (abgesagte) Lauf-Events und warum Printmedien das Rennen vor Postings machen

"Ich bin eine endlose und unbelehrbare Optimistin!"

Diese Folge hören oder downloaden bei:

In Folge vier von jot:cast begrüßt Jan Schütte (js:kommunikation) Martina Kostro von der Hamburger Veranstaltungsagentur Heldenzentrale. Die 41-jährige Betriebswirtin und begeisterte Läuferin erzählt im Podcast, wie die Agentur mit der coronabedingten Absage des "Blankeneser Heldenlaufs" umgegangen ist, warum sich die Kommunikation und PR-Arbeit für Lauf-Events über die letzten Jahre wenig verändert hat und was Social Media zur Kundenbindung beiträgt. Das 25-minütige Gespräch über eine Charity-Aktion zugunsten obdachloser Menschen, den Werbewert von Printmedien und motivierende Instagram-Postings beendet Martina Kostro mit einem Saisontipp für ihren Herzensclub, den HSV. Nur so viel: "Ich bin eine endlose und unbelehrbare Optimistin!"

Interview mit Prof. Dr. Thomas Breyer-Mayländer zu Medienwandel, Journalismus und schulischer Kommunikation

"Das Netflix-Abo überlasse ich meinen Töchtern"

Diese Folge hören oder downloaden bei:

Folge drei von jot:cast ist erschienen. Hierin spricht Jan Schütte (js:kommunikation) mit Professor Dr. Thomas Breyer-Mayländer, seit 2001 Professor für Medienmanagement an der Hochschule Offenburg und dort seit 2011 Prorektor für Marketing und Organisationsentwicklung. Er forscht unter anderem zu digitaler Transformation, Medienökonomie und Medienkonvergenz, Unternehmenskommunikation sowie Schulmarketing. Zudem leitet er das Steinbeis-Beratungszentrum Leadership in Science and Education. Vor seiner Zeit an der Hochschule war er einige Jahre in der Zeitungswirtschaft tätig. Breyer-Mayländer ist seit vielen Jahren Autor für "Öffentlichkeitsarbeit macht Schule", dem im Verlag WoltersKluwer Deutschland erscheinenden Loseblattwerk (Herausgeber: Jan Schütte & Gerhard Regenthal).

Im Podcast erzählt der Experte, warum die "häusliche Bandbreite" zur Zeit des coronabedingten Lockdowns im Bildungssektor so wichtig war, vor welchen Herausforderungen Medienlandschaft und Journalismus im digitalen Zeitalter stehen und warum in Schulen "digital first" nicht per se Strategie interner und externer Öffentlichkeitsarbeit sein sollte. In puncto Krisenkommunikation unter Corona stellt Thomas Breyer-Mayländer vielen Bildungseinrichtungen indes ein gutes Zeugnis aus: "Die haben sich in vielen Fällen besser behauptet  als teilweise die Verwaltungsseite, die wiederum dadurch geprägt war, dass die Politik schwierige Vorgaben gemacht hat", lautet das Fazit des 48-Jährigen, der sich ehrenamtlich im Vorstand der Bildungsregion Ortenau engagiert.

Interview mit Philippe Wampfler, Lehrer, Dozent und Medienexperte

Was die Umstellung auf digitalen Unterricht mit einer "Kanutour" zu tun hat.

Diese Folge hören oder downloaden bei:

In der zweiten Folge von jot:cast kommt der Schweizer Lehrer, Uni-Dozent, Buchautor und Medienexperte Philippe Wampfler zu Wort. Im Gespräch mit Jan Schütte (js:kommunikation) erzählt der Pädagoge, der an der Kantonsschule Enge in Zürich arbeitet, wie sich Corona auf die (Krisen-)Kommunikation und die Digitalisierung ausgewirkt hat bzw. auswirkt - sowohl an seiner Schule, als auch im Bildungssystem: Warum er denkt dass Schule trotz Zuhause-Unterricht noch nie so weit von Digitalität entfernt war wie heute, andererseits die Bereitschaft vieler Lehrkräfte zum Einsatz von Online-Tools für den Unterricht gestiegen ist. Was er meint, wenn er die zwangsweise Umstellung auf digitalen Unterricht mit einer "Kanutour" vergleicht, die das Bildungssystem nachhaltig stärken kann. Und welche Perspektive er für eine neue Form "hybrider" Prüfungskultur hat. Philippe Wampfler, vielen auch durch seine Social-Media-Präsenz und Aktivitäten im Netz bekannt, liefert in 40 kurzweiligen Minuten Antworten.

Interview mit Timo Off, Schulleiter der Gemeinschaftsschule Nortorf

Über Learnings aus dem Lockdown und schulische Krisenkommunikation

Diese Folge hören oder downloaden bei:

Herzlich willkommen zu jot:cast! In diesem Podcast lasse ich (Jan Schütte, js:kommunikation) Personen zu Wort kommen, die in unterschiedlichen Jobs Kommunikation, Public Relations und Medien gestalten oder Entwicklungen auf diesen Feldern beobachten. Das Spektrum kann vom Non-Profit-Sektor bis zum Unternehmen reichen. Einer der Schwerpunkte wird auf dem Bildungssektor liegen, in dem ich seit mehr als zehn Jahren Schulen in puncto Öffentlichkeitsarbeit berate und begleite.

In der ersten Folge spricht Timo Off, Schulleiter der Gemeinschaftsschule Nortorf (Schleswig-Holstein) über die interne und externe Kommunikation in der Corona-Krise. Hören Sie hier, warum er vorn auf der Deutungswelle schwimmen will, wie der Spagat zwischen Top-Down-Kommunikation und digitalem Freestyle aussieht und was er bisher aus der Krisenkommunikation gelernt hat.